Aspartam - gesünder als Zucker?

Aspartam ist ein künstliches Süßungsmittel, das Zucker ersetzen soll. Obwohl es seit Jahren umstritten ist, wird es weiter Nahrungsmitteln und Getränken zugefügt, die kalorienarm und zuckerfrei sein sollen. Damit der Verbraucher anhand der Liste der Inhaltsstoffe nicht erkennen kann, dass ein Produkt Aspartam enthält, werden inzwischen andere Bezeichnungen dafür gewählt, wie:

• Amino Sweet
• Nutra Sweet
• Equal Classic
• Canderel
• Sanecta
• E 951


Aspartam ist ein geruchloses, weißes Pulver mit einer Süßkraft, die 200-mal stärker ist als die des weißen Zuckers. In weiten Teilen Europas wird es als Tafelsüßstoff eingesetzt. Zudem ist es in Getränken wie Cola Light, Diät-Produkten, Kaugummis, kalorienarmen Produkten und solchen für Diabetiker enthalten.

Seit über 30 Jahren wird das Süßungsmittel Aspartam untersucht. Allgemein gilt Aspartam zunächst als unkritisch, doch werten die meisten Untersuchungen nicht Langzeitwirkungen und Nebenwirkungen aus. Daher ist es weiterhin zugelassen, obwohl sich die kritischen Stimmen seit Jahren häufen.

Kritiker und Sachverständige warnen immer wieder davor, dass der künstliche Süßstoff zu vielerlei Symptome führen kann, die niemand in Verbindung mit dem häufigen Genuss von Aspartam in Verbindung bringt.

Aspartam : Seit den 60er Jahren im Einsatz

1965 wurde Aspartam vom Chemiker Searle Company entdeckt. Seither hat sich der Süßstoff weltweit verbreitet und ist in mehr als 9.000 Produkten enthalten. Immer dann, wo süßer Geschmack ohne Kalorien und Zucker gefragt ist.
Aspartam besteht aus drei Grundsubstanzen:
• Phenylalanin
• Asparaginsäure
• Methanol

Ist das Aspartam verzehrt, zerfällt es im Körper wieder in diese drei Inhaltsstoffe. Was viele Verbraucher nicht wissen: Phenylalanin ist eine Aminosäure, die für Menschen, die unter einer bestimmten Stoffwechselerkrankung leiden, lebensgefährlich wird (Phenylketonurie). Diese Menschen können das Phenylalanin nicht abbauen und es lagert sich im Gehirn ab, mit dramatischen Folgen. Die Krankheit ist zwar äußerst selten, doch weist sie darauf hin, dass der Stoff Phenylalanin auch gesunden Menschen Probleme bereiten kann. Denn auch Personen, die nicht unter dieser Krankheit leiden, klagen über Symptome, die darauf hinweisen, dass sich der Stoff im Gehirn anlagert und Einfluss nimmt. So gibt es Studien, die einen Zusammenhang zwischen häufigem Aspartam-Genuss und Krankheiten oder Beschwerden wie Migräne, Kopfschmerzen, Depressionen, Schizophrenie oder Gedächtnisverlust aufzeigen.

Krankheiten und Beschwerden, die durch Aspartam ausgelöst werden können

Schon seit vielen Jahren sind einige Nebenwirkungen von Aspartam bekannt, die durch andere Studien aber immer wieder in Frage gestellt oder verharmlost werden. Allgemein hat man aber festgestellt, dass folgende Nebenwirkungen und Beschwerden auftreten können:

• Angst und Depressionen
• Asthma
• Arthrose
• Hautprobleme
• Schwindel und Zittern
• Blutzuckerschwankungen
• Augenreizungen
• Rachenreizungen
• Müdigkeit
• Migräne
• Menstruationsschmerzen
• Unterleibsschmerzen
• Impotenz
• Durchblutungsstörungen
• Tinnitus
• Haarausfall
• Gewichtszunahme
• Nachtblindheit
• Lichtempfindliche Augen
• Lichtempfindliche Haut
• Sommersprossenbildung

Augenprobleme und Migräne – wer bringt sie mit Süßstoff in Verbindung?

Leider sind gerade Diabetiker auf einen Zuckerersatzstoff angewiesen. Wer Stevia nicht verträgt oder auch gegen diesen Stoff Bedenken hegt, der ist weiterhin auf die Light-Produkte mit dem Süßstoff Aspartam angewiesen. Vor allem auch deshalb, weil seine Bezeichnung ständig wechselt, damit der kritische Verbraucher den Stoff nicht erkennt. Das Fatale für Diabetiker: Sie müssen sehr auf ihre Augen achten, denn eine schwere Diabetes kann zur Erblindung führen. Was viele Patienten aber nicht wissen: Auch Aspartam schädigt die Augen, dies äußert sich zum Beispiel durch besondere Lichtempfindlichkeit. Kaum ein Diabetiker wird seine Augenprobleme dem Genuss des Süßstoffes zurechnen, sondern eher der eigenen Krankheit. Doch wenn schon gesunde Menschen Probleme mit den Augen bekommen und für Migräne-Attacken anfällig werden, dann sind diese Effekte bei Diabetikern sicherlich noch stärker ausgeprägt.

Viele Migräne-Patienten hoffen, einen Anfall durch Kaugummi-Kauen zu mildern. Doch leider tun sie sich damit nichts Gutes, wenn der Kaugummi Aspartam enthält. Aspartam enthält die oben genannte Amino-Säure, die die Nervenzellen angreift und empfindlich macht. Fatal für Migräne-Patienten, deren Nerven besonders empfindlich reagieren.

Leider gibt es sogar einen Zusammenhang zwischen Migräne-Anfällen und häufigem Kaugummi-Kauen, etwa bei Schülern. Sie kauten oft mehrere Stunden am Tag Kaugummi. Als sie diese Angewohnheit unterbrachen, verschwand auch die Migräne. Neben dem Inhaltsstoff schadet aber auch das dauernde Kauen dem Kiefergelenk und kann so eine Migräne auslösen.

Chemische Zusammensetzung von Aspartam

Im Aspartam sind Methanol und Formalin enthalten, diese Stoffe würden schon bei einer Menge von einem Trinkglas zum sofortigen Tod führen. In Light-Produkten führen wir sie uns ahnungslos zu. Die beiden Aminosäruen, die Aspartam zudem enthält, die L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin werden künstlich über Mikroorganismen hergestellt.

Asparaginsäure gilt sogar als noch gefährlicher als das Phenyalanin. Es soll verantwortlich sein für neurologische Störungen des Gehirns und langsam aber stetig die Neuronen beschädigen. Bevor erste Symptome entstehen, sind oft schon 75 % der Hirnzellen geschädigt, erst dann treten Krankheiten auf wie Parkinson, Alzheimer, Hörverlust, Epilepsie, Gedächtnisverlust, Hormonstörungen.
Das Methanol ist ebenfalls sehr gefährlich und schädigt die Nerven, besonders den Sehnerv. Die tägliche unschädliche Dosis von Methanol beträgt 7,8 mg pro Tag. Leider enthält 1 Liter eines mit Aspartam gesüßten Getränkes bereits 56 mg. Wer noch mehr als 1 Liter seines Lieblingsgetränkes zu sich nimmt, hat die verträgliche Dosis um ein Vielfaches überschritten. Diese sogenannte Methanol-Vergiftung macht sich auch in diversen Symptomen und Beschwerden bemerkbar: Chronische Müdigkeit, Verdauungsprobleme, Taubheit, Netzhautproblem, Schmerzen in den Extremitäten, Gedächtnisprobleme.

Unerkannte Zusammenhänge

Leider erkennen viele Menschen nicht den Zusammenhang zwischen ihren Krankheiten und Symptomen und dem häufigen und regelmäßigen Aspartam-Genuss.

Oft sind die Symptome auch die Folgen von jahrelangem Süßstoff-Konsum. Menschen, die sich kalorienarm ernähren wollen oder abnehmen, greifen meist bedenkenlos zu Light-Produkten, die mit Aspartam gesüßt werden.
Sehr fatal ist ebenso das tägliche Süßen mit Süßstoffen der heißen Getränke. Jeder, der seine Zähne schonen will, wird Kaugummi mit Süßstoff wählen und seinen Kaffee mit Süßstoff süßen. Leider führt man so seinem Körper regelmäßig das schadhafte Aspartam zu, während ein gemäßigter Zuckerkonsum in den meisten Fällen keine dramatischen Folgen hat.

Hinzu kommen die noch harmlosen Nebeneffekte, die beim Konsum von künstlichen Süßstoffen auftreten: Heißhungerattacken, eine Irritation des Insulin-Spiegels, da dem Körper Zuckergenuss nur vorgegaukelt wird und eine chronische Unzufriedenheit.

Ob die neue Süßstoff-Alternative Stevia das Problem lösen kann, ist noch offen. Stevia wird nicht von allen Personen gut vertragen und auch stören sich viele Verbraucher an seinem eigenen Geschmack. Am vernünftigsten ist es, seinen Zuckerkonsum in Maßen zu halten.

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