Die 8 besten Tipps für Lauf-Anfänger

Laufen ist eine der beliebtesten Sportarten überhaupt. Die Gründe hierfür sind ganz unterschiedlich. Der wohl erste große Vorteil vom Laufen ist, dass man dafür weder Equipment noch eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio braucht. Darüber hinaus können Läufer ihr Training fast überall absolvieren und das zu jeder Tageszeit. Egal, ob im Urlaub am Strand, auf dem Weg zur Arbeit oder am Wochenende bei sich in der Gegend.

Ebenso vorteilhaft ist die Tatsache, dass die Sportart an der frischen Luft ausgeführt werden kann. Somit haben Läufer die Chance, im Sommer das gute Wetter voll auszukosten und im Winter einen Grund, auch bei Regen und Schnee vor die Tür zu gehen. Wenn auch Sie Lust bekommen haben zu Laufen, sollten Sie jetzt aufmerksam weiterlesen. Denn haben wir die 8 besten Tipps für Lauf-Anfänger für Sie zusammengestellt.

  1. Wählen Sie eine geeignete Strecke

Grundsätzlich können Sie überall laufen. Trotzdem empfiehlt es sich vor jeder Tour eine geeignete Strecke festzulegen. Logischerweise sind Hügellandschaften, harte Betonböden und Schotterwege nicht gerade optimal für ein Lauftraining geeignet. Suchen Sie daher am besten eine gerade Strecke, die einen angenehmen Untergrund bietet. Gerade Feld- und Waldwege sind oftmals besonders angenehm für Jogger. Ein weicher Untergrund schont die Gelenke und gestaltet Ihr Training weniger anstrengend. Vor allem übergewichtige Menschen und Anfänger sollten sich einen besonders ebenen Untergrund aussuchen. Wer bereits Erfahrung mit dem Laufen hat, kann sich gerne auch an herausfordernde Strecken wagen.

  1. Das richtige Schuhwerk

Damit Sie auch dauerhaft Spaß am Laufen haben und nicht nach dem ersten Training von fiesen Blasen und Fußschmerzen ausgebremst werden, sollten Sie schon vor dem Training einen geeigneten Schuh finden. Ein guter Laufschuh ist ausreichend gepolstert und unterstützt Ihr Fußbett optimal. Ebenso wichtig wie die Qualität des Schuhs, ist es, die passende Größe zu wählen. Auch wenn ein kleiner Schuh manchmal schicker aussieht, sollten Schuhe zum Laufen in Ihrer Größe oder besser noch, eine Größe größer als sonst, gewählt werden. Gehen Sie dafür am besten in ein geeignetes Sportgeschäft und lassen Sie sich ganz individuell beraten. Oftmals kommt es dabei nicht wirklich auf die Marke an, sondern vielmehr darauf, dass der Schuh zu Ihrem Fuß und Ihren persönlichen Bedürfnissen passt.

  1. Denken Sie nicht lange nach und starten Sie einfach

Sobald Sie passende Schuhe und eine Laufstrecke gewählt haben, kann es losgehen. Das Wichtigste beim Laufen ist zunächst einmal eins: Loszulegen. Bevor Sie sich als Anfänger zu viele Gedanken um die richtige Technik und andere Extras machen, sollten Sie einfach starten. Fangen Sie an zu Laufen und finden Sie Ihr ganz eigenes Tempo. Sie werden dann ganz schnell selbst feststellen, wie schnell Sie laufen können und wie lange Ihr Körper durchhält. Wenn Sie erst einmal eine Laufroutine entwickelt haben, können Sie diese später immer noch anpassen oder optimieren. Lassen Sie den Alltag hinter sich und starten Sie durch.

  1. Die richtige Haltung

In der heutigen Zeit, in der die meisten Menschen einen Großteil ihrer Zeit am Schreibtisch oder auf dem Sofa verbringen, neigen viele Menschen zu einer Rundrückenhaltung. Dies führt zu einer Fehlbelastung der Wirbelsäule und macht die Hüftmuskulatur immer unbeweglicher. Deshalb sollten Sie beim Laufen vor allem darauf achten, dass Sie Ihren Rücken komplett gerade halten. Dies beeinflusst die Intensität Ihrer Laufschrittgröße und beugt eine falsche Belastung der Wirbelsäule vor. Wer sich nicht sicher ist, ob seine Haltung korrekt ist, kann sich die Meinung eines professionellen Trainers einholen.

  1. Eine ruhige, gleichmäßige Atmung

Die meisten Lauf-Anfänger starten so übermotiviert, dass sie sich schnell übernehmen. Schon beim ersten oder zweiten Training legen sie den Turbo ein und kommen schnell an ihre Grenzen. Die Folgen: Seitenstechen, Krämpfe und Knieschmerzen. Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie langsam und gleichmäßig laufen. Achten Sie auf eine geregelte Atmung und einen ruhigen Herzschlag. Schlägt Ihr Herz bis zum Hals und Sie bekommen kaum noch Luft? Dann haben Sie etwas falsch gemacht. Seitenstechen und unangenehmes Zwicken sind Zeichen dafür, dass Sie sich übernommen haben und Ihre Atmung nicht hinterher kommt. Grundsätzlich gilt: Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Wer das nicht kann, kann ebenso versuchen nur durch den Mund zu atmen.

  1. Laufen Sie nicht mit vollem Magen

Was viele Lauf-Anfänger nicht wissen: Auf vollen Magen läuft es sich nicht gut. Noch kurz vor dem Joggen einen Burger oder eine Pizza verdrückt? Dann wird sich das beim Training hinterher direkt rächen. Gerade auf fettiges Essen und Mahlzeiten, die schwer im Magen liegen, sollten Sie vor jedem Workout besser verzichten. Denn ist der Magen voll, haben Sie weniger Power und werden automatisch von Ihrer Verdauung ausgebremst. Im schlimmsten Fall endet die Schlemmerei mit richtig fiesen Magenschmerzen. Essen Sie deshalb vor jedem Lauftraining am besten bis zu zwei oder drei Stunden gar nichts. Falls Sie starken Hunger haben, empfiehlt sich eine nur kleine Portion. Dann kann ein Stück frisches Obst die richtige Wahl sein. Gerade Äpfel und Bananen machen sich vor Workouts besonders gut.

  1. Setzen Sie sich realistische Ziele

Damit es mit Ihrem Lauftraining bei keiner einmaligen Sache bleibt, sollten Sie sich realistische Ziele setzen. Anstatt sich vorzuschreiben, ab jetzt jeden Tag laufen zu gehen, sollten Sie sich lieber zwei oder drei Tage in der Woche festlegen, an denen Sie sicher Zeit haben und Ihr Workout garantiert absolvieren. Stecken Sie sich ein klares Ziel – ganz egal, ob dies eine Laufveranstaltung ist, an der Sie teilnehmen möchten, der persönliche Wunsch, Gewicht zu verlieren, oder ob Sie eine Kilometermarke knacken möchten, die Sie bis jetzt noch nie erreicht haben. Am besten setzen Sie sich dann einen zeitlichen Rahmen und machen sich ganz genaue Angaben bezüglich Distanz und Trainingserfolg. Nur wer klare Ziele hat, bleibt dauerhaft motiviert und erreicht diese auch. Denn auch hier gilt: Legen Sie die Latte nicht zu hoch. Nur realistische Ziele, die auch tatsächlich erreicht werden können, geben Ihnen einen Grund weiterzumachen.

  1. Holen Sie sich einen Laufpartner

Wenn Sie gerne alleine laufen, schön für Sie. Für die meisten anderen Menschen kann ein Laufpartner aber etwas sehr Praktisches sein. Zusammen laufen macht nicht nur mehr Spaß und gibt einem die Möglichkeit, sich zu unterhalten und gemeinsame Interessen zu teilen, sondern stachelt ebenso zu besseren Leistungen an. Für die einen ist der Laufpartner ein Vorbild und schenkt Motivation, für die anderen ist der Laufpartner ein direkter Konkurrent, den es zu besiegen gilt. Zusätzlich dazu haben Sie mit einem Laufpartner eine feste Verabredung und können sich schlecht vor Ihrem Training drücken. Wer keine Freunde hat, die gerne laufen oder sportlich aktiv sind, kann sich über Annoncen im Internet oder in der Zeitung zusammentun. Ansonsten findet sich auch in jedem Fitnessstudio ein geeigneter Laufpartner.

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