Erektionsstörungen, das verschwiegene Problem

Erektionsstörungen, das verschwiegene Problem Erektionsstörungen gehören zu den Problemen, über die kein Mann gern spricht. Dabei treten sie viel häufiger auf, als den meisten Menschen bewusst ist. Landläufig herrscht die Meinung vor, dass das Versagen beim Geschlechtsakt vor allem auf psychische Probleme zurückzuführen ist. Dass das nicht stimmt, haben Untersuchungen längst ergeben.

In 70 Prozent aller Fälle sind organische Ursachen verantwortlich für mangelndes Stehvermögen im Bett. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, die organischen Ursachen abzustellen.

Mit einer Erektionshilfe ist es den meisten Männern wieder möglich, ihr Liebesleben normal zu gestalten und zu einem befriedigenden Sexualleben zurückzufinden.

Was sind Erektionsstörungen?

"Im Laufe ihres Lebens passiert es den meisten Männern einmal, dass sich trotz sexuellen Verlangens beim Geschlechtsakt keine Erektion aufbaut oder dass das Glied während des Liebesspiels wieder erschlafft. Tritt diese Störung einmalig oder nur sehr selten auf, ist das nicht weiter bedenklich.", wissen die Experten von Penimaster Pro.

Stress, Ablenkungen oder Probleme können sich negativ auf die Erektion auswirken. Erst wenn die vorzeitige Erschlaffung des Gliedes oder das Ausbleiben jeglicher Erektion länger als drei Monate anhält, spricht der Arzt von echten Erektionsstörungen. Im medizinischen Sprachgebrauch werden diese Störungen als erektile Dysfunktion bezeichnet.

Erektionsstörungen, das verschwiegene Problem

Nach neuen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass von den Potenzstörungen jeder fünfte Mann betroffen ist. Mit steigendem Alter wächst auch der Anteil der Betroffenen. Bei Männern zwischen 40 und 49 Jahren erlebt jeder zehnte Mann eine erektile Dysfunktion. Bei den über 60jährigen ist es jeder Dritte. Da Impotenz, wie das Problem im Volksmund heißt, eine sehr private Angelegenheit ist, nehmen die Wissenschaftler allerdings an, dass die Dunkelziffer weitaus höher liegen könnte. Bei der Vielzahl der betroffenen Männer ist es verständlich, dass viele zu einer Erektionshilfe greifen, um ihr Problem in den Griff zu bekommen.

Organische oder psychische Ursachen

Für die meisten Männer ist das vorzeitige Erschlaffen des Penis oder das Ausbleiben einer Erektion eine peinliche Situation, bedeutet diese Schwäche für sie, dass sie nicht ihren ganzen Mann stehen können. Je nachdem wie die Partnerin oder der Partner reagieren, wirken sich Erektionsstörungen stark auf eine Beziehung aus, meist zum Negativen.

Dabei ist es in den wenigsten Fällen der Mann selbst, der „versagt“, sondern es liegt eine organische Störung vor. Bei 70 Prozent aller Erektionsstörungen sind organische Ursachen der Auslöser, in 30 Prozent aller Fälle sind psychische Gründe für die Störung verantwortlich. Je älter ein Mann ist, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Erektionsstörung eine organische Ursache hat.

Psychische Erektionsstörungen werden häufig aus der Angst vor dem Versagen ausgelöst. Sie treten vor allem bei jüngeren Männern auf. Erektionsstörungen auf organischer Basis werden oft durch Krankheiten hervorgerufen.

Dazu gehören Bluthochdruck und die dadurch ausgelöste Arteriosklerose, Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Diabetes oder ein Mangel des Hormons Testosteron. Auch verschiedene Medikamente wie Beta-Blocker oder Antidepressiva können für eine Erektionsstörung verantwortlich sein. Ein ungesunder Lebenswandel, Rauchen und Übergewicht können ebenfalls zu einer erektilen Dysfunktion beitragen. In den meisten Fällen wird der Penis nicht ausreichend durchblutet und kann deshalb nicht erigieren.

Durch eingeengte Blutgefäße kann diese Wirkung hervorgerufen werden. Gerade wenn die Erektionsstörungen in einem Alter über 50 Jahre gehäuft auftreten, können sie der Hinweis auf eine Arterienverkalkung sein. Häufig sind sie der Vorbote für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall.

Ältere Männer sollten deshalb nicht scheuen, einen Arzt aufzusuchen, um das Problem zu schildern und mögliche Ursachen abzuklären. Nach den heutigen Erkenntnissen und medizinischen Möglichkeiten muss kein Mann mehr still unter seinen sexuellen Problemen leiden. Mit einer entsprechenden Erektionshilfe ist es fast jedem Betroffenen möglich, zu einer befriedigenden Sexualität zurückzufinden.

Ursachen für die Erektionsprobleme

Schuld am Versagen des Mannes beim Geschlechtsakt ist fast immer eine mangelnde oder zu schnelle Durchblutung des Penis. Außerdem ist die Muskulatur des Gliedes zu schwach ausgeprägt, um die Erektion zu halten. Bei einer mangelnden Durchblutung kommt im Penis selbst zu wenig Blut an, weil beispielsweise die Arterien verkalkt sind.

Dadurch leiden die Schwellkörper im Penis, die für Aufrechterhaltung der Erektion verantwortlich sind, unter einer zu schlechten Durchblutung, um ihrer Aufgabe richtig nachkommen zu können. Das gleiche Problem ergibt sich, wenn der Blutdurchfluss zu schnell erfolgt. Wenn das Blut aus dem Penis über die Venen sofort wieder abfließt, kommt es bei den Schwellkörpern ebenfalls zu einem Durchblutungsmangel.

Eine Erektionshilfe setzt an diesem Punkt an, und unterstützt die Schwellkörper dabei, eine Erektion aufzubauen und auch zu halten. Eine Potenzstörung kann auch durch nicht intakte Nervenbahnen hervorgerufen werden. Diese können durch eine Operation, Unfälle oder verschiedene Krankheiten geschädigt sein, sodass der Penis nicht erigieren kann.

Als auslösende Krankheiten gelten Diabetes mellitus, Multiple Sklerose, Alzheimer oder Schlaganfälle. Auch starker Alkoholmissbrauch kann die Nerven nachhaltig schädigen. Werden blutdrucksenkende Mittel wie Betablocker, Antidepressiva oder entwässernde Medikamente eingenommen, sind die Körperfunktionen gestört.

Ein vertrauensvolles Gespräch mit dem behandelnden Arzt ist dann die beste Möglichkeit, die richtige Therapie für die erektile Dysfunktion herauszufinden. Welche Erektionshilfe sinnvoll ist, kann der Arzt empfehlen.

Eine weitere Ursache für eine erektile Dysfunktion kann ein Mangel an Testosteron sein. Das männliche Hormon ist für ein erfülltes Sexualleben wesentlich wichtiger, als bisher angenommen wurde. Ob ein Hormonmangel für die erektile Dysfunktion verantwortlich ist, kann nur der Arzt durch einen Hormontest herausfinden. 

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