Warm-Up: Richtig aufwärmen vor dem Sport

Das häufig vernachlässigte Aufwärmen vor dem Fitness-Training, auch Warm-Up genannt, bereitet den Organismus auf kommende Leistungen und Aufgaben vor, um diese ohne Verletzungsgefahr bestreiten zu können. In der Hauptsache werden dem Aufwärmen folgenden Wirkungen zugeschrieben:

  • Verbesserung der allgemeinen körperlichen Leistungsbereitschaft beim Fitness-Training
  • Verbesserung der psychischen Leistungsbereitschaft beim Fitness-Training
  • Verbesserung der Bewegungskoordination beim FitnessTraining
  • Reduzierung des Verletzungsrisikos beim FitnessTraining

Dabei meint Aufwärmen den Zeitraum unmittelbar zu Beginn jeder Trainingseinheit.

Das allgemeine Aufwärmen soll die Durchblutung verbessern, die Körpertemperatur erhöhen und die Schweißabsonderung anregen. Durch die erhöhte Körpertemperatur wird das Blut und die Gewebeflüssigkeit der Muskulatur dünnflüssiger, wodurch die Elastizität des Muskels zunimmt und damit die Verletzungsgefahr verringert wird. Die vermehrte Durchblutung führt zudem zu einer besseren Sauerstoff- und Energierversorgung des zu trainierenden Muskels, was eine erhöhte Leistungsbereitschaft zur Folge hat.

Die Phase des Aufwärmens soll zwischen acht und zwölf Minuten bei geringer bis mittlerer Belastung dauern und kann im Fitnessclub z.B. auf dem Fahrradergometer, dem Stepper oder dem Laufband durchgeführt werden. Eine geringe bis mittlere Elastizität während des Aufwärmens einzuhalten bedeutet, dass die Herzfrequenz über einen Zeitraum von ca. 10 Minuten durch eine schrittweise steigende Belastung erhöht wird.

Der vorherige Eintrag Der nächste Eintrag

0 Kommentare