Wie messe ich den Körperfettanteil?

Um den Körperfettanteil zu messen gibt es mehrere Methoden. Die exakteste Option ist das Unterwasserwiegen und die Magnetresonanztomografie. Da beide Methoden aber nur in medizinischen Einrichtungen vorhanden sind, empfehlen sich simplere Möglichkeiten, die auch zu Hause funktionieren.

Die wohl gängigsten Messmethoden hierzu sind die digitale Fettwaage oder eine spezielle Messzange. Die Messzange, die zur Ermittlung des Körperfettanteils verwendet wird, heißt Kaliper. Wer sich damit auskennt, kann durchaus exakte Ergebnisse erzielen. Davor gilt es aber sich entsprechend zu informieren. Denn nur wer genau weiß, wie er ein Kaliper anwendet, kann seinen KFA korrekt bestimmten.

Noch einfacher: Eine gängige Körperfettwaage. Mittlerweile finden sich verschiedene Modelle in jedem Fachgeschäft wieder. Der große Vorteil: Die meisten Messgeräte zeigen nicht nur den Körperfettanteil an, sondern ebenso den Anteil an Muskelmasse und viszeralem Fett.

Moderne Fettwaagen berücksichtigen dabei Ihre persönliche Situation und arbeiten mit wichtigen Kennzahlen. Somit wird Ihr Alter, Ihre Größe, Ihr Geschlecht und Ihr Wunschgewicht berücksichtigt und kann langfristig gespeichert werden. Dadurch kann die Waage nicht nur Ihren KFA ermitteln, sondern ebenso genaue Angaben bezüglich Ihres individuellen Kalorienbedarfs geben und Ihren persönlichen Trainingsfortschritt verfolgen.

Doch beachten Sie dabei: Nicht jede Waage ist zu 100 Prozent genau. Legen Sie sich deshalb von vornherein lieber ein etwas teureres Modell zu, das von geschulten Trainern und Verkaufspersonal empfohlen wird.

Wieviel Körperfett ist zu viel?

Die Meinungen ab wann zu viel Körperfett vorhanden ist, unterscheiden sich deutlich. Während Fitnessexperten schon bei 20 bis 25 KFA bei einer Frau von einem Überschuss reden, setzen andere die Grenze bei einem KFA von 30 Prozent.

Sicher ist, dass ein zu hoher Körperfettanteil langfristig zu gesundheitlichen Probleme führen kann. Ab einem Alter von 30 Jahren setzen sich Menschen mit einem zu hohen Körperfettanteil Risiken wie Bluthochdruck, Diabetes, Schlaganfall, Krebs, Osteoarthritis und Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus.

Bei Männern liegt der kritische Punkt bei einem Körperfettanteil von 20 bis 25 Prozent. Abgesehen davon beeinflusst der Körperfettanteil Ihren Stoffwechsel.

Wer also viel Körperfett hat, verlangsamt damit seinen Metabolismus. Gerade an Stellen, wo sich Fett besonders gerne ansetzt, lauern die Gefahren.

So kann ein enormer Bauchumfang auf einen massiven Anteil von viszeralem Fett hinweisen.Da Fettgewebe hormonaktiv ist, gilt es ebenso als entzündungsfördernd. Und sobald Entzündungen im Körper entstehen, werden Krankheiten automatisch begünstigt.

Sie befinden sich somit in einem Teufelskreis, dem Sie nur durch die deutliche Abnahme von Körperfett entkommen können. Zusätzlich dazu setzt jeder mit einem zu hohem Fettanteil in seinem Körper Belastungen durch ein zu hohes Gewicht aus.

 

Der vorherige Eintrag Der nächste Eintrag

0 Kommentare